

Tech-Unternehmen haben Schwierigkeiten, die virtuelle Realität für alle zugänglich zu machen, da die VR-Headsets teuer und sperrig sind. Selbst wenn man eins besitzt, ist es schwer, die Erfahrungen mit anderen zu teilen, die kein eigenes Headset haben.
Google hat ein neues Tool namens Tour Creator eingeführt, das es Nutzern ermöglicht, mithilfe von einfachen webbasierten Tools immersive VR-“Touren” zu erstellen. Damit versucht das Unternehmen einen neuen Ansatz zu finden.
Um anzufangen, benötigen Sie lediglich ein paar 360-Grad-Fotos, die Sie entweder von einer vorhandenen Kamera hochladen oder direkt aus dem Google Street View Katalog beziehen können. Anschließend können Sie Ihre “Tour” erstellen, indem Sie zusätzliche Bilder und Textbeschreibungen hinzufügen, um bestimmte interessante Punkte zu kennzeichnen.
Das Endprodukt kann mit einem VR-Viewer wie Karton betrachtet werden oder auch einfach über einen normalen Webbrowser im Internet angesehen werden. Der Tour Creator ist Teil von Googles Poly-Plattform.
Tour Creator ist eine Fortsetzung des Google-Expeditions-Programms, das es ermöglichte, dass Schüler und Lehrer virtuelle Realitätsausflüge erleben. Mit Tour Creator können Lehrer und Schüler nun aktiv eigene VR-Inhalte erstellen, anstatt nur 360-Grad-Videos passiv anzusehen.
Im Vergleich zu Expeditionen bietet der Tour Creator von Google laut Google viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten außerhalb des Bildungsbereichs. Ein früher Partner des Unternehmens, Time Out New York, hat beispielsweise Touren zu beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Central Park erstellt. Auch die Fluggesellschaft KLM nutzt den Tour Creator, um eine Tour für Flugbegleiter zur Arbeit an bestimmten Flugzeugtypen zu erstellen.
Google hat festgestellt, dass auch die Immobilienbranche großes Interesse zeigt, 360-Grad-Fotos einfach in ihre Immobilienangebote einzubinden. Dies ist nicht überraschend, da dies eine attraktive Idee für sie ist.
Es ist wichtig zu beachten, dass alles, was mit Tour Creator erstellt wird, über das Internet eingebettet und ausgetauscht werden kann. Dies ermöglicht es den Menschen, auf die Touren außerhalb von VR-Headsets oder Cardboard Viewers zuzugreifen und sie anzusehen. Dadurch wird mehr Anreiz geschaffen, hochwertige Inhalte zu erstellen.
Der Hauptgedanke ist, möglichst viele Hindernisse zu beseitigen, um die Immersion von Virtual Reality (VR) zu erhalten.
Der Text befasst sich mit den Themen Google und virtuelle Realität. Google ist ein bekanntes Unternehmen im Bereich der Internetdienste und virtuelle Realität bezieht sich auf die computergenerierte Simulation einer Umgebung, die der Realität ähnelt.

Karissa war als leitende Technologie-Reporterin bei Mashable tätig und lebt in San Francisco. Sie berichtet über soziale Medien, das Silicon Valley und wie die breite Palette der Technologie unser tägliches Leben beeinflusst. Ihre Artikel wurden auch in Wired, Macworld, Popular Mechanics und The Wirecutter veröffentlicht. In ihrer Freizeit geht sie gerne Snowboarden und schaut zu viele Katzenvideos auf Instagram. Sie können ihr auf Twitter unter @karissabe folgen.











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