

Facebook unternimmt neue Maßnahmen, um sicherzustellen, dass es seine Verpflichtungen im Kampf gegen Wahlmanipulationen einhält.
Heute hat das soziale Netzwerk bekannt gegeben, dass es seine Werberichtlinien ändert, um die Transparenz bei politischen Anzeigen zu verbessern.
Ab sofort müssen alle Anzeigen in den USA auf Facebook und Instagram, die politische Inhalte enthalten, gekennzeichnet werden. Es muss deutlich gemacht werden, wer für die Anzeige bezahlt hat. Dies betrifft nicht nur Wahlwerbung, sondern alle Anzeigen, die sich auf politische Themen wie Steuern oder Einwanderung beziehen.
Zusätzlich zur Offenlegung des Zahlenden können Personen, die auf die Anzeigen klicken, auf ein spezielles Archiv zugreifen. Dort finden sie weitere Informationen über den Werbenden, wie zum Beispiel Alter, Standort, Geschlecht und das Budget für die Kampagne.
Katie Harbath, die Direktorin für globale Politik- und Regierungsbeziehungen bei Facebook, betont, dass es für sie wichtig ist, dass Nutzer wissen, von wem sie Nachrichten erhalten und wer für diese bezahlt.


Der Text besagt, dass kurz nachdem Tausende umstrittene politische Anzeigen veröffentlicht wurden, die von der mit Russland verbundenen Internet Research Agency bezahlt wurden, ein Update veröffentlicht wurde. Diese Anzeigen, die vor den US-Wahlen 2016 darauf abzielten, Zwietracht zu säen, richteten sich an Personen, die auf provokante Anzeigen zu kontroversen politischen Themen reagieren könnten.
Facebook möchte sicherstellen, dass unzuverlässige Schauspieler ihr System nicht manipulieren können. Dafür müssen US-Werbekunden einen Verifikationsprozess durchlaufen, um politische Anzeigen zu schalten, zusätzlich zu den notwendigen Offenlegungen.
Selbstverständlich ist es nicht immer einfach festzulegen, was genau eine politische Anzeige ausmacht. Facebook arbeitet mit einer externen Gruppe namens Comparative Agendas Project (CAP) zusammen, um eine Liste von 20 “Themen” zu erstellen, die für eine zusätzliche Überprüfung qualifizieren, wie zum Beispiel Abtreibung, Waffen, Einwanderung und Terrorismus.
Der Text beschreibt, dass Facebook breite Kategorien von Anzeigen definiert hat und plant, menschliche Prüfer zu schulen, um zwischen Anzeigen mit politischer Botschaft und solchen ohne zu unterscheiden. Zum Beispiel würden Anzeigen für Einwanderungsanwälte nicht als politisch betrachtet, während Anzeigen, die Änderungen in der Einwanderungspolitik befürworten, als politisch eingestuft würden. Zusätzlich können Nutzer von Facebook und Instagram auch Anzeigen melden, die falsch gekennzeichnet sind.
Auch wenn das neue Archiv für alle zugänglich ist, gelten die neuen Regeln für politische Werbung nur in den USA. Das Unternehmen plant, diese Regeln weltweit einzuführen, hat aber keine genauen Informationen dazu bekannt gegeben.
Der Text erwähnt verschiedene Themen, darunter Facebook, soziale Medien und Werbung.

Karissa war eine leitende Technologie-Reporterin bei Mashable und lebt in San Francisco. Sie berichtet über Social-Media-Plattformen, das Silicon Valley und wie die vielfältige Technologie unser Leben verändert. Ihre Artikel wurden auch in Wired, Macworld, Popular Mechanics und The Wirecutter veröffentlicht. In ihrer Freizeit geht sie gerne Snowboarden und schaut zu viele Katzenvideos auf Instagram. Sie kann auf Twitter unter @karissabe gefunden werden.
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