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Instapaper hat vorübergehend die Nutzung für europäische Nutzer blockiert, aufgrund der Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

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Instapaper to temporarily block European users, citing GDPR
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Der beliebte Lesezeichenservice Instapaper hat vorübergehend den Zugang für Nutzer aus Europa gesperrt, um Zeit zu gewinnen und sich an die strengen neuen Datenschutzgesetze Europas anzupassen.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die ab Freitag in Kraft tritt, legt strenge Regeln fest, wie personenbezogene Daten behandelt werden müssen.

Firmen, die mit europäischen Nutzern Geschäfte machen, müssen bestimmte Regeln einhalten, wenn es darum geht, wie sie Daten sammeln, schützen und verarbeiten. Andernfalls drohen ihnen hohe Strafen.

Instapaper-Nutzer wurden per E-Mail informiert, dass der Service am Donnerstag in Europa gesperrt wird und ihnen nur weniger als 24 Stunden Vorwarnung gegeben wird.

Hier ist die E-Mail, die am Mittwoch von dem freiberuflichen Vermarkter und Entwickler Owen Williams über Twitter geteilt wurde.

Ab dem 24. Mai 2018 wird der Instapaper-Service vorübergehend für Bewohner in Europa nicht verfügbar sein, da Anpassungen aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) vorgenommen werden. Die DS-GVO tritt am 25. Mai 2018 in Kraft.

“Es tut uns leid für eventuelle Probleme und wir möchten den Zugang so schnell wie möglich wieder ermöglichen.”

Es ist nicht klar, warum Instapaper sich entschieden hat, den Dienst abzuschalten oder wann er wiederhergestellt wird.

In einem weiteren Tweet nachträglich erklärte Brian Donohue von Instapaper, dass er die genauen Details nicht verstehe, aber aktiv daran arbeite, das Problem zu lösen.

In Unternehmen, die die DSGVO-Richtlinien nicht einhalten, können Geldstrafen von bis zu 4 Prozent des jährlichen Umsatzes oder 20 Millionen Euro verhängt werden, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Angesichts dieses Risikos lohnt es sich nicht, die Vorschriften zu ignorieren.

VERWANDT:  Ein Mann aus Florida wird beschuldigt, in Verbindung mit 96 Millionen betrügerischen Aktivitäten zu stehen, die als besonders schwerwiegend angesehen werden, so die Federal Communications Commission (FCC).

Unroll.me, ein Unternehmen, das seit Jahren Daten an Dritte verkauft hat, hat angekündigt, dass es seinen Service in Europa vorübergehend nicht verfügbar machen wird, um die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einzuhalten.

Der folgende Text stammt von Die Verge.

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Der Autor ist ein Webkultur-Reporter bei Mashable Australia. Sie können ihn auf Twitter unter @Johnny_Lieu oder per E-Mail unter jlieu [at] mashable.com kontaktieren.

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